Zutritt nur für angemeldete Gewerke
Abgleich gegen die Liste, die die Bauleitung führt. Neue Gewerke werden aufgenommen, bevor sie zum ersten Mal kommen. Ohne Eintrag entscheidet die Bauleitung, nicht die Kraft am Tor.
Dauerhafte Präsenz
Mobil und auf Abruf
Menschen und Anlässe
Objekte mit eigener Lage
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So erreichen Sie uns
Gesamtes Hamburger Stadtgebiet · Barsbüttel und Umgebung · Kreis Stormarn
Bewachungsgewerbe nach § 34a GewO
Leistung 02
Auf der Baustelle steht das teuerste Material im Freien. Zutritt bekommt, wer angemeldet ist. Alles andere wird dokumentiert.

Eine Baustelle ist ein Objekt, das sich jede Woche verändert. Der Zaun steht heute anders als vor vierzehn Tagen, der Zugang wandert mit dem Baufortschritt, und die Zahl der Menschen, die berechtigt darauf sind, schwankt zwischen drei und dreißig. Ein Bewachungskonzept, das im Januar passt, passt im April nicht mehr. Deshalb wird der Rundgangsplan auf Baustellen nicht einmal geschrieben, sondern mit dem Bauablauf fortgeschrieben.
Das zweite Merkmal ist die Art des Schadens. Gestohlen wird selten das, was am wertvollsten ist, sondern das, was am leichtesten wegzutragen ist: Kabel, Kupfer, Werkzeug, Kleingeräte, Kraftstoff. Der eigentliche Schaden ist danach nicht der Materialwert, sondern der Stillstand. Ein Gewerk, das drei Tage auf Ersatz wartet, verschiebt den gesamten Ablaufplan dahinter.
Drittens ist auf einer Baustelle fast nie klar, wer eigentlich dazugehört. Nachunternehmer bringen eigene Leute mit, Lieferanten kommen unangekündigt, und weil alle Warnkleidung tragen, sieht jeder aus, als gehöre er dorthin. Die einzige verlässliche Grenze ist die Anmeldung. Wer angemeldet ist, kommt herein. Wer nicht angemeldet ist, wartet, bis die Bauleitung entschieden hat. Was während der Schicht auffällt, geht an die Bauleitung und ins Wachbuch, damit am Morgen niemand nachfragen muss. Baustellen bewachen wir in Hamburg, in Barsbüttel und im Kreis Stormarn.
Der Bedarf verschiebt sich im Verlauf des Bauvorhabens. Diese vier Phasen decken die üblichen Fälle ab.
Wenig wertvolles Kleinmaterial, dafür große Maschinen und Kraftstoff. Der Schwerpunkt liegt auf der Zufahrt und auf den Abstellflächen der Geräte.
Die kritische Phase. Kabel, Leitungen, Sanitär und Werkzeug liegen offen, die Zahl der Gewerke ist am höchsten, die Kontrolle darüber am schwächsten.
Hochwertige Anlagenteile sind eingebaut, aber noch nicht in Betrieb. Die Türen schließen oft noch nicht, die Schlüsselverwaltung ist unvollständig.
Das Gebäude ist fertig, aber noch nicht bezogen. Ein leeres, fertiges Objekt zieht unbefugten Zutritt besonders stark an. Die Bewachung endet nicht mit der Abnahme, sondern mit dem Einzug.
Der Umfang richtet sich nach Bauphase, Größe der Fläche und dem, was tatsächlich gelagert wird.
Abgleich gegen die Liste, die die Bauleitung führt. Neue Gewerke werden aufgenommen, bevor sie zum ersten Mal kommen. Ohne Eintrag entscheidet die Bauleitung, nicht die Kraft am Tor.
Material, Container, Kleingeräte und Kraftstoff werden bei jedem Rundgang gesichtet. Auffälligkeiten werden mit Uhrzeit festgehalten, auch wenn nichts fehlt.
Der Zaun ist die Grenze und wird als solche geprüft. Aufgebogene Felder, offene Tore und provisorische Durchgänge sind der häufigste Einstiegsweg und der erste Punkt jedes Rundgangs.
Anwesenheit in den Stunden ohne Bautätigkeit, mit wechselnden Kontrollzeiten. Ein festes Muster ist nach wenigen Tagen von außen erkennbar und verliert seine Wirkung.
Kontrollgänge, Ereignisse und Feststellungen stehen mit Uhrzeit im Wachbuch, jeder Vorfall zusätzlich in einem eigenen Bericht. Im Schadensfall ist das, was schriftlich festgehalten wurde, das, was zählt.
Am Morgen steht fest, was in der Nacht war. Die Bauleitung startet nicht mit einer Suche, sondern mit einem Stand.
Auf Baustellen übernehmen wir diese Leistungen. Was davon gebraucht wird, ergibt sich aus Bauphase, Lage und dem, was gelagert ist.
Bewachungsformen
Schutz und Kontrolle
Wenn Ihre Baustelle etwas anderes braucht, sprechen Sie uns an. Was möglich ist, klären wir bei der Begehung.




Das lässt sich nicht allgemein sagen, sondern hängt vom Wert des offen gelagerten Materials und von der Lage der Baustelle ab. Beides sehen wir bei der Begehung und sagen Ihnen dann ehrlich, ob sich eine dauerhafte Präsenz rechnet oder ob Kontrollgänge genügen.
Rufen Sie an und schildern Sie die Lage. Ob und ab wann wir eine Kraft stellen können, sagen wir im Gespräch. Eine feste Zusage über Reaktionszeiten geben wir nicht ins Blaue hinein.
Ja, das ist Voraussetzung. Die Bauleitung entscheidet über Zutritt in Zweifelsfällen und wird bei Vorkommnissen noch während der Schicht verständigt. Ohne diese Verbindung wäre die Zutrittskontrolle nur eine Vermutung.
Damit die Bewachung ab der ersten Nacht funktioniert, brauchen wir vier Dinge: den aktuellen Baustellenplan mit den Zugängen, die Liste der zugelassenen Gewerke, eine benannte Person aus der Bauleitung, die nachts erreichbar ist, und die Angabe, wo das wertvolle Material tatsächlich liegt. Das Letzte klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Die Lagerorte weichen fast immer von dem ab, was im Plan steht.
Die Begehung findet auf der Baustelle statt, nicht im Büro. Dabei wird der Rundgang einmal gegangen, die Kontrollpunkte werden festgelegt und der Zaun wird abgeschritten. Danach steht der Plan, mit dem gearbeitet wird, und Sie wissen genau, welche Punkte in welcher Nacht wie oft geprüft werden.
Ändert sich der Bauablauf, ändert sich der Plan mit. Dafür genügt ein Anruf. Die Tätigkeit fällt unter das Bewachungsgewerbe nach § 34a Gewerbeordnung.
Nennen Sie uns Objekt, Zeitraum und Präsenzform. Alles Weitere klären wir bei der Begehung vor Ort.
Vorab lesen: Was ein Sicherheitsdienst kostet
Diese Leistung kommt vor allem in diesen Branchen vor: Bau und Projektentwicklung.
Im Ratgeber dazu: Baustelle absichern: worauf es ankommt, Die Objektbegehung und Einen Sicherheitsdienst auswählen.
Einsatzgebiete für diese Leistung: Hamburg, Oststeinbek.